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1. Männermannschaft

Spielberichte Saison 2018/19

1. Pokalrunde: TSV Seifersdorf - BW Stahl-Freital 2. 1:3 n.V.

TSV Seifersdorf - FV BW Stahl-Freital           1:3 n.V.                19.08.2018

Traumtor verhindert Pokalsensation!

Bei schönstem Fußballwetter kamen 113 Zuschauer auf den Seifersdorfer Waldsportplatz um den Pokalkracher zwischen dem TSV und der Landesklasse Reserve von BW Stahl Freital zu sehen.
Nachdem es 6 Jahre keinen Herrenfußball in Seifersdorf mehr gegeben hatte war eine Standortbestimmung der neu zusammengestellten Mannschaft nur schwer möglich. Auch der Sportplatz hat unter der langen Trockenheit sehr gelitten und war für beide Teams nur schwer zu bespielen.
Für uns hieß es erstmal hinten sicher stehen und gucken was nach vorn geht. Die Kreisoberligisten aus Freital begannen wie erwartet mit hohem Offensivdrang. Wir konnten erstaunlich gut mithalten und kamen immer besser in die Zweikämpfe. Man merkte den Gästen an das sie mit einem Gegner auf Augenhöhe wohl nicht gerechnet hatten. So kam es, dass sich das Spiel immer offener entwickelte und es Tormöglichkeiten auf beiden Seiten gab welche aber von beiden Teams nicht von Erfolg gekrönt wurden. So ging es mit einem 0:0 in die Halbzeitpause.
Drei Minuten nach Wiederanpfiff waren wir geistig noch nicht 100% auf dem Platz und Freital nutzte dies um mit einer schönen Kombination durch unsere Abwehrreihen das 1:0 zu markieren.
Wer nun dachte die Gegenwehr war gebrochen sah sich getäuscht. Unsere Jungs legten noch eine Schippe drauf und drückten auf den Ausgleich. Die Mühen wurden in der 72. Minute belohnt, als Ziegler eine Ecke Flach und scharf in die Box trat. Richter stand richtig und netzte zum 1:1 ein.
Nun kamen auch die Zuschauer wieder zurück und unterstützten unsere Mannschaft lautstark welche sich in die Verlängerung kämpfte. Verletzungsbedingt mussten wir noch vor Ablauf der regulären Spielzeit 3 mal Wechseln.
Wer nach der Auslosung darauf gewettet hätte das der TSV dem Kreisoberligisten ein Unentschieden in 90 Minuten abringt wäre wohl für verrückt erklärt wurden.

Nun ging es geplagt von Krämpfen in die Verlängerung. Wieder kamen die Stahlwerker besser aus der Pause und setzten uns mächtig unter Druck. In der 92. Minuten nutzte der Freitaler Bormann einen Missglückten Klärungsversuch um mit einem traumhaften Volleyschuss der Marke Tor des Monats ins Dreiangel die 2:1 Führung für Freital zu markieren.
Wir stellten nun um und warfen alles nach vorn. Mit nur noch 3 Verteidigern auf dem Platz konnten wir uns wieder besser nach vorn spielen. Das gab natürlich große Räume für den Gegner welcher nun auch öffters zu Chancen kam. Immer wieder scheiterten die Gäste am überragenden Louis Muschter im Tor der Hausherren.
Leider waren alle Mühen vergebens und wir kamen nichtmehr zum Torerfolg. In der 123. Minute konnte der eingewechselte Bahs noch zu einem Sonntagsschuss und traf zum 3:1 Endstand für Freital.
Unter tosendem Applaus der Zuschauer wurden beide Teams für diesen tollen Pokalfight gewürdigt.
Auf solch einer Leistung können wir aufbauen und freuen uns auf das erste Ligaspiel gegen den VS 90 Limbach am kommenden Sonntag auf dem Waldsportplatz Seifersdorf.
Unseren Gästen wünschen wir weiterhin viel Erfolg für die Mission Klassenerhalt in der Kreisoberliga.

 

Es spielten: Muschter – Deutsch, Richter (C), Hertl (Pschorn 71.), Löbbert – Alex, Tietze – Liebl, Ziegler, Herlt (Krell 88.) – Wegert (Fischer 85.)

 

1. Spieltag: TSV Seifersdorf - VS Limbach 2:2 (0:1)

TSV Seifersdorf – New Limbach Patriots                2:2 (0:1)

Das das Match gegen Limbach kein Zuckerschlecken wird und der Truppe des Wilsdruffer Randgebiets ein sagen wir mal zweifelhafter Ruf voraus eilt war ja kein Geheimnis, aber was sich letzten Sonntag auf unserem Waldsportplatz abgespielt hat, hatte mit Fußball spielen soviel zu tun wie Özil´s Nominierung für die WM 18.

Aber beginnen wir vorn. Es kamen 78 Zuschauer zum Spiel und Schiedsrichter Reichelt begann pünktlich. Wir kamen gut ins Spiel erarbeiteten uns immer wieder Chancen welche wir allerdings kläglich vergaben. Nach ca. 20 Minuten gab es wohl einen Ruck in der Mannschaft der Gäste und es begann ein Szenario welches selbst unsere älteren Zuschauer auf dem Sportplatz noch nicht erlebt hatten.
Man muss es so klar und deutlich sagen, es ging hier nichtmehr darum ein ordentliches Fußballspiel zu spielen, sondern möglichst Verletzungsfrei zum Schlusspfiff zu kommen. Fast jede Aktion gegen unsere Offensivabteilung wurde von den Limbacher Linebacker´s mit Grätschen (nicht selten in Kniehöhe) und Ellenbogenschlägen ins Gesicht beantwortet.
Bei so einer Art Fußball zu spielen fällt es auch schwer etwas Positives den Gästen abzugewinnen.
Nach 25 Minuten wurde Kapitän Richter am Mittelkreis mit einer Grätsche mit zwei gestreckten Beinen empfangen – Der Ball war natürlich schon längst nichtmehr an seinem Fuß.
Nach dieser Aktion kochten die Emotionen natürlich noch höher. Der unparteiische Pfiff zwar Freistoß aber die fällige rote Karte blieb ebenso stecken wie die gelbe Karte die schon nichtmehr ausgereicht hätte. Begründung des Schiedsrichters: „Er hat ihn doch kommen sehen“.
Nach 10 Minuten Behandlungspause ging es weiter. Die Gäste spielten taktisch hochwertiges „Kick and Rush“ und kamen so zu dem ersten Eckball welcher gleich zum Torerfolg führte. Hummitzsch stieg am höchsten und köpfte mit viel Schwung ins Tor.
Unser Jungs waren sichtlich von der Rolle und kamen nur schwer ins Spiel zurück. Es wurde allerdings nicht aufgegeben und versucht das beste aus dem Spiel zu machen. Immer wieder kamen Alex, Richter und Wegert zu guten Tormöglichkeiten die entweder fahrlässig vergeben oder vom guten Torhüter der Limbacher vereitelt wurden.

Mit gemischten Gefühlen ging es in die Pause. Die Spieler sprachen den Schiedsrichter an warum er denn keine Karten gibt. Seine Antwort: „Wenn ich hier gleich Karten geben würde eskaliert das Spiel noch mehr“.

Nach dieser Aussage war klar was uns in der zweiten Halbzeit bevorsteht – und so kam es auch.
Weder die Spielweise der Gäste noch die „Linie“ des Unparteiischen ändere sich.
Wir versuchten weiter alles nach vorn zu werfen und spielten uns wieder und wieder Chancen heraus doch das Glück fehlte an diesem Tag einfach. In der 70. Minute wurden die Mühen endlich belohnt. Hofmann läuft auf den Schlussmann der Limbacher zu und scheitert. Den Abpraller des Keepers nutzte Fischer der von hinten einlief und abstaubte. Alle freuten sich über den Ausgleich als der Schiedsrichter ein Abseits gesehen haben wollte. Völlig unbegreiflich! Die Einzelaktion Hofmanns der kein Pass vorangegangen war konnte kein Abseits sein und der Abstauber von Fischer der sich beim Schuss Hofmanns ca. 5 Meter hinter dem Schützen befand auch nicht.
Mit noch mehr Wut im Bauch liefen wir wieder an. Wieder war es Fischer der von außen Mustergültig bedient wurde und ins Tor einschob – Alle sahen auf den Mann in Blau – kein Pfiff! Es war tatsächlich vollbracht. 1:1!
Die Uhr zeigte noch 15 Minuten und wir investierten noch mehr. Die Abwehrkette wurde aufgelöst und hinten nur noch Mann gegen Mann gespielt, unser 6er musste nach einem Ellenbogen Schlag mit Gehirnerschütterung ausgewechselt werden – natürlich ohne Konsequenz für den Gegner.
In der 87. Minuten wurden wir noch einmal klassisch ausgekontert. Hummitzsch lief am 16er quer. Sein Gegenspieler wurde mittels Bein stellen des zweiten Angreifers an der Verfolgung gehindert so konnte er unbedrängt in die Box einlaufen und zum 1:2 einschieben. Alles reklamieren blieb natürlich unbeachtet. Aus 30 Metern Entfernung fehlten wahrscheinlich einfach ein paar Dioptrien.
Damit wollten und konnten wir uns nicht abfinden. Richter übernahm als Kapitän Verantwortung, schnappte sich den Ball und zündete in der 92. Minute ein Solo durch 3 Gegenspieler und traf zum mehr als verdienten 2:2 Endstand.

Am Ende des Spiels blieb nur noch die Einsicht das man aufgrund der zahlreich vergebenen Chancen wohl auch den Spielverlauf hätte anders gestalten können.
Die medizinische Bilanz sieht nicht viel besser aus: 1xNasenbein gebrochen, 1xSchädel-Hirn Trauma, 1xTeilfraktur des Sprunggelenks, mehrere starke Prellungen im Gesicht und sonstigen Körperteilen.

Zum Schluss noch ein Tipp an den Verband und Schiedsrichteransetzer. Auch wenn es nur die 1.Kreisklasse ist, setzt bitte für die nächsten Spiele der Limbacher einen Höherklassigen und vor allem konsequenten Schiedsrichter an um den Gegner zu schützen und ein Zeichen zu setzten das solch eine Gesundheitsgefährdende „Spielweise“ nicht geduldet wird!

Es spielten: Muschter – Schneider, Deutsch, Hertl, Löbbert - Tietze – Alex (52. Fischer), Richter (C), Herlt (62. Herrmann) – Wegert, Pschorn (30. Hofmann)

 

2. Spieltag: SG Schönfeld 2. - TSV Seifersdorf 2:3 (2:0)

Mit Moral und Spielwitz zu den ersten 3 Punkten!

Am Sonntag ging es zum ersten Auswärtsspiel der Saison zu der zweiten Mannschaft der SG Schönfeld. Die Schönfelder waren letzte Saison 3. Platz in der 1. Kreisklasse West. Für uns war klar das dies kein einfaches Spiel wird.

Auf dem kleinen Kunstrasenplatz begannen wir äußerst nervös. Viele kleine technische Fehler in unserer Hintermannschaft machten die Hausherren immer wieder stark und gefährlich. Schon in der dritten Minute konnte Habermann einen misslungenen Klärungsversuch unserer Abwehr nutzen und erzielte die frühe Führung für Schönfeld. Nach dem schnellen Gegentor zeigten wir uns wenig beeindruckt und kamen viel besser ins Spiel. Unsere Offensivabteilung zeigte schönste Kombinationen und sehr gute Einzelaktionen. Immer wieder konnten wir gefährlich vor das gegnerische Tor kommen wurden aber entweder kurz vor dem Abschluss gestoppt oder der gute Torhüter der Gastgeber verhinderte den Ausgleich.
Durch eine kleine taktische Umstellung konnten wir unsere Abwehrreihe besser aufstellen und die beiden guten Angreifer der Schönfelder weitestgehend aus dem Spiel nehmen.
Wie es im Fußball nun mal so ist, wenn man die Buden vorn nicht macht rächt sich das. So nutzten die Hausherren Ihre zweite Möglichkeit im Spiel und erhöhten durch Kühnel auf 2:0.
Völlig verkehrte Welt. Normalerweise hätten wir schon zu diesem Zeitpunkt klar führen müssen.
Aber die Jungs zeigten Moral und spielten weiter konzentriert und mit viel Tempo nach vorn. Immer wieder trieben Alex und Tietze die Bälle nach vorn, setzten unsere Angreifer gut in Szene. Leider vergebens. So ging es mit 0:2 zum Pausentee.
Für die zweite Hälfte nahmen wir uns vor weiter mit viel Risiko nach vorn zu spielen. Ziegler und Richter hatten gleich nach Wiederanpfiff gute Gelegenheiten.
Das Risiko sollte nun endlich belohnt werden. Ziegler konnte in der 49. Minute eine Flanke von links am 16er mit dem Rücken zum Tor annehmen, drehte sich und schloss mit links traumhaft ins Dreiangel ab. Man spürte regelrecht die Erleichterung in der Mannschaft. Nun kamen auch Flügelflitzer Herlt und Liebl immer besser ins Spiel. Beide setzten sich über die Außenbahnen stark durch und konnten oft nur mit Fouls gestoppt werden. So war es nur noch eine Frage der Zeit bis die nächste Großchance zustande kam. Alex, Liebl und Ziegler spielten sich mit ein paar schnellen Doppelpässen in die Gegnerische Box. Liebl konnte nur noch mittels Foulspiel gestoppt werden und es gab Folgerichtig Strafstoß.
Kapitän Richter übernahm die Verantwortung und verwandelte unhaltbar. 2:2!
Es waren noch 30 Minuten zu spielen und wir machten weiter Druck. Der Bärenstarke Alex war immer wieder Antreiber und Motivator im Mittelfeld, kaum vom Ball zu trennen und enorm Zweikampfstark. Bei den Hausherren die verletzungsbedingt nichtmehr wechseln konnten ließen die Kräfte sichtlich nach. Leider konnten wir aus unseren vielen Chancen kein Kapital schlagen.
In der 88. Minute schickte Alex Ziegler auf die Reise, dieser konnte verfolgt vom Gegner mit Ball in den Strafraum laufen und wollte grad zum 3:2 einschieben als er von hinten umgestoßen wurde. Schiedsrichte Zahlten entschied wieder folgerichtig auf Strafstoß. Erneut war es Richter der die Nerven behielt und den Keeper der Schönfelder in die falsche Ecke schickte. 3:2!
Die Hausherren versuchten noch einmal alle Kräfte zu bündeln und den Ausgleich zu erzielen. Dies eröffnete uns große Räume für Gegenstöße. Gleich in der ersten Kontersituation konnte Löbe einen zurückprallenden Lattenschuss zum 4:2 über die Linie drücken. Dem Unparteiischen war wahrscheinlich das Ergebnis zu hoch und entschied auf Abseits – Warum bleibt wohl sein Geheimnis.
Eine schöne Kombination zwischen Richter, Alex und Ziegler blieb in der 93. Minute ungenutzt. So blieb es beim verdienten 3:2 Endstand. Die ersten drei Punkte sind eingefahren und wir freuen uns auf die nächste schwere Aufgabe gegen die Reserve vom SC Bahratal-Berggießhübel.

Es spielten: Muschter – Schmidt, Deutsch (8. Schneider), Wegert, Löbbert (79. Hertl) – Tietze, Alex – Liebl (71. Löbe), Ziegler, Herlt – Richter (C)


























































































































































































































































































































































































3. Spieltag: TSV Seifersdorf - SC Einheit Bahratal-Berggießhübel 2. 7:0 (1:0)

6 Tore in 18 Minuten begruben SC Einheit Bahratal-Berggießhübel e.V.`s Hoffnungen!

Nachdem die Jungs von Bahratals zweiter Mannschaft den Weg zu unserem schönen Waldsportplatz gefunden hatten konnte es bei herrlichstem Wetterchen losgehen.
Vor dem Anpfiff beglückwünschte uns der neue Vorsitzende des KVFSOE Julian Schiebe und der Geschäftsstellenleiter Joachim Legler zum Neustart der Herrenmannschaft. Als Geschenk brachten die beiden einen neuen Spielball mit, der auch gleich Glück bringen sollte.

Wir hatten uns viel vorgenommen und begannen dementsprechend motiviert. Gleich zu Beginn schickte Löbbert Herlt über den linken Flügel. Der sah den mitgelaufenen Liebl, schob quer aber der Torhüter hatte den Braten gerochen und konnte Liebls Schuss blocken.
Keine Zwei Minuten später war es wieder Liebl im Zusammenspiel mit Ziegler der sich schön über rechts an die Grundlinie tankte und den Ball Lehrbuchmäßig nach hinten spielte. Richters Schuss konnte noch auf der Linie geklärt werden.
Wir machten weiter Druck. Alex spielte zwei Gegner aus und konnte nur noch mittels Foul vom dritten gestoppt werden. Löbbert schnappte sich den Ball und zirkelte den fälligen Freistoß aus 25 Metern mit links ins Dreiangel! Traumtor!
Nach dieser Aktion schlich sich etwas Übermut bei uns ein. Wir dachten wahrscheinlich das wird ne klare Sache und wir können nebenbei bisschen Kaffee schlürfen und Kuchen mampfen – Es war ja auch Sonntag! Falsch gedacht! Immer wieder spielten wir ungenau nach vorn, liefen Gegner und Räume schlecht an und konnten so kaum noch gefährlich vor dem Kasten der Gegner auftauchen. Bahratal witterte Ihre Chance und spielte immer wieder weite Bälle nach vorn in die Spitze. Abgesehen von 1-2 Situationen war dies aber wenig Gefährlich für unsere Abwehr.
Nach 40 Minuten hatte es Coach Herrmann satt und wechselte sich als Wachrüttler selbst ein. 2 gute Aktionen von Ihm brachten gleich ordentlich Gefahr und das 2:0 lag in der Luft.
Zur Halbzeit mussten sich die Jungs trotz optischer Überlegenheit und 1:0 Führung laute und kritische Worte von Herrmann und dem unfreiwilligen Co-Trainer Schmidt anhören.
Es schien gefruchtet zu haben. Wir gingen besser in die Zweikämpfe, konnten uns gegen die körperlich überlegenen Gäste besser behaupten und fanden so ins Spiel zurück. Was ab der 70. Minute passierte konnte man als den „geplatzten Knoten“ bezeichnen. Richter legte sich den Ball aus gefühlt 40 Metern zum Freistoß zurecht und knallte das Ding durch den Seifersdorfer Wald ins Tor. Der Keeper der Bahrataler war wahrscheinlich von dem Knall des Trittes und dem damit verbundenen Aufschrecken der Vögel und Rehe etwas irritiert und konnte den Flatterball nur noch hinter sich aus dem Netz fischen. Traumtor 2 am heutigen Tag!
Nun begann ein wahres Freudenfeuerwerk – Alle hatten den bei Sieg versprochenen Kasten Bier im Hinterkopf und liefen wie die Hasen. Als dann auch noch der 1,50 m. große Alex per Kopf traf gaben sich die Gäste völlig auf.
In der 74., 76. und 77. Minute klingelte es gleich drei mal (2x Alex, 1x Grahn) und es stand 5:0. Der frühere F-Jugend Coach der heutigen Herrenmannschaft T. Grahn hatte aber noch Lust auf mehr. Mit zwei wunderschönen Kopfbällen zeigte er der Jugend wie man nen lupenreinen Hattrick in 11 Minuten schnürte! Sensationell! Hier klatschen sogar die Gegner Beifall!
Erwähnt werden muss ebenfalls das die Bahrataler trotz der herben Niederlage in jeder Situation fair blieben, das ist nicht hoch genug anzurechnen!
Ebenfalls behielten sie Ihre gute Laune und schmetterten mit uns gemeinsam die Kabinenhits von Helene Fischer und Roland Kaiser im Kanon unter der Dusche! Wirklich ne coole Truppe!

Es spielten: Muschter – Hofmann, Schneider, Hertl, Löbbert – Tietze (58. Grahn), Alex – Ziegler (40. Herrmann), Richter (C), Herlt – Liebl (66. Reibert)
























































































































































































































































































































































































4. Spieltag: SV Birkwitz-Pratzschwitz - TSV Seifersdorf 3:0 (1:0)

Auch bei 10 Grad kann man am Kiessee baden gehen!

Als wir mit freudiger Erwartung zum Spitzenspiel an den Kiessee zum SV Birkwitz-Pratzschwitz reisten wurde diese Stimmung gleich getrübt. Der frühere Rasenplatz hätte durchaus das Zeug als Drehort für den nächsten Freddy Krüger Film durchzugehen. Hier stellten wir uns tatsächlich erstmal die Frage ob wir hier richtig sind. Aber ja, das waren wir – Herzlich Willkommen in der Kreisklasse!

Bevor das Spiel losging kam erstmal der Schiedsrichter auf beide Trainer zu und bat darum das wir doch Handzeichen geben sollten wenn der Ball mal im aus ist, da er das nicht so gut erkennen würde. Spätestens hier hätten wir erahnen können das der Verband wohl wieder Engpässe bei der Ansetzung von Schiedsrichtern hatte und sich wohl sagte – Ist doch nur Kreisklasse, schicken wir halt den hin. Nun denn, es ging los!
Beide Mannschaften versuchten in den ersten 10 Minuten den Ball unten zu lassen und eine Art Fußballspiel auf den Platz zu bringen. Bei den Bodenverhältnissen die selbst bei den hiesigen Agrargenossenschaften als unbrauchbar gewertet werden würden war ziemlich schnell klar das hier ein ordentliches Spiel nicht möglich sein wird. Fast jeder Ball der flach gespielt wurde entwickelte ein Eigenleben und sprang fröhlich von Delle zu Delle.
Nach einer viertel Stunde stellten beide Mannschaften das spielen ein und begannen ein munteres „Kick and Rush“. Die Birkwitzer hatten hier gegenüber der jungen Truppe von uns deutliche körperliche Vorteile und nutzten diese auch immer wieder geschickt aus. Noch dazu ein Schiedsrichter der weder Fouls, Abseits noch Ausbälle sah. So kam es wie es kommen musste. In der 22. Minute ein Freistoß von halb rechts an den 16er, ein Birwitzer springt am höchsten und köpft den Ball in den 5er – hier steht Schube völlig blank 8 Meter im Abseits, kann den Ball runter nehmen und schiebt zum 1:0 ein. Es ertönt ein Pfiff und allen außer dem Schiedsrichter war klar das es mit Freistoß für uns weiter ging. Er zeigte auf den Mittelkreis. Alle Spieler von außer sich, rannten auf den Schiedsrichter zu und baten freundlichst darum den Videoschiedsrichter in Köln zu konsultieren. Leider ohne Erfolg. Ganz Birkwitz lachte sich krum und freute sich über das 1:0. Die Zuschauer hinter der Trainerbank machten sich einen Spaß daraus und brüllten bei jeder strittigen Aktion – Erfolgreich! Der Unparteiische war dermaßen verunsichert das es weder für grobe Fouls auf beiden Seiten gelbe Karten gab sondern nur für meckern. Nun gut. zurück zum „Spiel“… Wir investierten mehr, nahmen die Zweikämpfe besser an und kamen über Liebl zu zwei guten Gelegenheiten die wir leider nicht nutzen konnten.

Kurz vor der Pause noch der Aufreger des Spiels. Schneider ließ mittels L2/Viereck – Kombination und zwei schnellen Körpertäuschungen 4 Gegner und 40 Meter Spielfeld hinter sich. Der letztere fand dies anscheinend nicht so witzig und grätschte ihn von hinten um. Klare Rote Karte. – Mit Mühe und Not rang sich der Schiedsrichter ab Freistoß zu pfeifen. Nachdem nun auch der sonst so ruhige Trainer Herrmann deutliche und laute Worte zum Held des Tages äußerte Pfiff er ab und es ging mit 200 Puls in die Halbzeitpause. - Man muss ja wirklich froh sein das sich überhaupt noch Leute finden die sich am Wochenende hinstellen und ne Pfeife in den Mund nehmen, aber manche sollten sich wirklich einfach ein anderes Hobby suchen.

In der zweiten Halbzeit hatten wir uns mehr vorgenommen und versuchten es nochmal mit flachen Bällen um den Gegner etwas ins Laufen zu bekommen. Man merkte unseren Spielern in den Zweikämpfen schon deutlich an das diese Angst um Ihre Knochen hatten wobei ich hier den Birkwitzern keine Böswilligkeit oder unfaire Spielweise unterstellen möchte.
Nach gut 55 Minuten gab es dann tatsächlich mal einen Freistoß nachdem die Zuschauer fälschlicher weiße für uns gebrüllt hatten. Löbbert zirkelte den Ball aus halb linker Position an die Latte. Schade, das hätte der Verdiente Ausgleich sein können. Die folgende Ecke trat wieder Löbbert traumhaft auf Richter, der den Ball leider aus kurzer Distanz nicht über die Linie nicken konnte.
10 Minuten vor Ende lösten wir unsere Verteidigung auf und schoben einen 6er und einen Außenverteidiger mit in den Sturm. In der 81. Minute dann die Entscheidung. Wegert hatte in zentraler Position vor unserem eigenen 16er etwas bedrängt vom Gegner den Ball, spielte diesen aus und knickte in einer Delle des Platzes um. Stürmer Hähnel stand somit völlig frei und überrascht vor unserem Keeper und schob den Ball cool ins Tor. Nach dieser Aktion hatten wir uns unserem Schicksal ergeben und glaubten auch nichtmehr an die Wende. In der 82. Minute noch mal ein Angriff der Gastgeber. Langer Ball nach vorn in die Spitze, Hähnel nimmt den Ball traumhaft aus der Luft an und legt auf den im Rücken mitgelaufenen Rebisch ab, der per Volleyschuss zum 3:0 Endstand trifft.
Unsere junge Truppe zahlte ordentlich Lehrgeld und bekam den Weckruf zur richtigen Zeit.
Nächste Woche kommt dann die SpG Müglitztal/Gorknitz 2. auf den Waldsportplatz, hier gilt es zu zeigen das man aus den eigenen Fehlern gelernt hat und gestärkt aus der Niederlage die nächste schwere Aufgabe angeht.


Es spielten: Muschter – Reibert, Schneider, Richter, Löbbert – Tietze, Alex – Ziegler (58. Löbe), Krell (21. Wegert), Herlt – Liebl

 
























































































































































































































































































































































































5. Spieltag: TSV Seifersdorf - Sachsen Müglitztal/Gorknitz 2. 2:0 (n.A. Gast)

Leider haben sich unsere Gäste aus Sachsen Müglitztal dazu entschlossen den sonnigen Nachmittag mit Ihren Familien zu verbringen statt dem runden Leder hinterher zu wetzen! Bei diesem Wetterchen natürlich nachvollziehbar - trotzdem Schade! Na dann genießt mal den freien Sonntag! - Wir sehen uns nächste Woche auf dem schönen Sportplatz bei SG Motor Freital Abt. Fußball









































































































































































































































































6. Spieltag: SG Motor Freital - TSV Seifersdorf 7:2 (2:0)

Herbe Klatsche bei Motor Freital!

Am Sonntag ging es stark dezimiert auf den Platz des Friedens zu Motor Freital. Urlaub, Arbeit, Verletzungen und private Termine hatten zur Folge das wir mit nur 11 Spielern nach Freital fuhren.
Motor Freital spielt nach dem Norweger Model, das heißt 9 gegen 9. Für uns war auch das totales Neuland was wir auch sofort zu spüren bekamen. Die Hausherren wussten ganz genau was sie machen mussten und wir rannten etwas Planlos dem Ball hinterher. Freital begann defensiv sehr geordnet und für uns war ein Durchkommen kaum möglich. Spielerisch waren wir weit von unserer Normalform entfernt. Das Spiel der Freitaler war schnell durchschaut. Ball erobern und möglichst schnell auf den schnellen und guten Stürmer schlagen.
Leider war es uns zu keiner Zeit möglich die langen Bälle zu verhindern oder den Angreifer in den Griff zu bekommen. Immer wieder rannte er unserer Abwehr auf und davon und stand unzählige Male allein vor Interimstorwart Hofmann. Unsere eigenen Versuche ein Spiel aufzubauen wurden schlichtweg durch zu viele individuelle Fehler von uns selbst zunichte gemacht. Fehlpässe, Stellungsfehler, falsche Laufwege luden die Freitaler immer wieder ein uns mustergültig auszukontern bzw. Ihren Stürmer auf die Reise zu schicken. So ging es mit 2:0 Rückstand in die Pause. Wir nahmen uns vor mit etwas mehr Risiko zu spielen und die Freitaler schon eher unter Druck zu setzten. Auch das trug anfänglich Früchte. Der hohe Laufaufwand unserer Jungs konnte auf dem großen Platz leider nicht belohnt werden und wir mussten noch 2 Kontertore bis zur 60. Minute hinnehmen. Danach konnten wir durch Löbe und Pschorn auf 4:2 verkürzen hatten aber kaum noch Kraft um weiter anzurennen. So kam es wie es kommen musste und Freital schlug weiter munter hohe weite Bälle nach vorn in die Spitze - Am heutigen Tag hatte dies gereicht um unsere Abwehr auszuhebeln und noch 3 Tore zu erzielen. Endstand 7:2, und dies nichtmal unverdient.
Nun gilt es gegen Graupa 2. wieder unser wahres Gesicht zu zeigen und ordentlich aufzudrehen!

 

Es spielten: Hofmann – Hertl, Deutsch, Löbbert – Tietze – Liebl, Schneider (52. Löbe), Richter (C) - Pschorn


7. Spieltag: TSV Seifersdorf - TSV Graupa 2. 4:1 (3:0)

Ein herbstlicher Sonntagskick endete für Graupas Zweite mit 7 gelben und 2 gelb-roten Karten!

Nach der schwachen Leistung gegen Motor Freital sollte gegen Graupa´s Zweite Wiedergutmachung geleistet werden. 63 Zuschauer kamen bei schönstem Herbstwetter auf den Waldsportplatz und genossen neben echtem Kreisklassefußball Fassbier und Bockwurst. – Wie es sich eben gehört.

Wir begannen motiviert und zielstrebig. Dies trug auch gleich Früchte als nach einer schönen Kombination von Alex, Wegert und Herlt, Löbbert bereits nach drei Minuten zum 1:0 einnetzen konnte. Wir spielten weiter munter nach vorn und tauchten immer wieder gefährlich vor dem Gehäuse der Gäste auf. Nach einem Eckball war es Alex der die Nerven im Getümmel behielt und überlegt ins lange Eck einschob. Die Graupaer glätzten im Wettbewerb bisher mit defensiv starken Auftritten, wahrscheinlich war dies der Grund dafür, dass der eigentlich gute Torhüter die Schuld beim Schiedsrichter suchte und immer wieder seinem Temperament freien Lauf ließ. Der Unparteiische zögerte nicht lang und verwarnte diesen auch folgerichtig mit dem gelben Karton.
Wir ließen uns davon wenig beeindrucken und zogen unser Spiel durch. Immer wieder kamen wir mit schnellen Kombinationen in die Box des Gegners vergaben aber beste Chancen kläglich.
Nach 20 Minuten konnte Wegert nach einem Eckball von Löbbert via Kopfball am kurzen Pfosten einnicken. 3:0 nach 20 Minuten! Wie ein etwas gesetzterer Zuschauer lautstark mitteilte fiel nichtmal das arme Polen vor einigen Jahrzehnten so schnell wie Graupa´s Abwehr heute.
Angefressen von der Vorentscheidung wurde die Gangart etwas härter. Der gute Schiedsrichter Peters hatte alle Hände voll zu tun gelbe Karten wegen Meckerns, sinnlosen Foulspielen usw. zu verteilen. Immer wieder im Mittelpunkt des Geschehens war der angenervte Gästekeeper der wohl gern schon etwas eher Duschen gehen wollte und dies dem Referee immer wieder deutlich mitteilte.
Nach der deutlichen Führung ließen wir die Zügel etwas lockerer hatten aber trotzdem immer wieder Gelegenheiten das Ergebnis hochzuschrauben – leider ließen wir diese liegen und es ging zum verdienten Pausentee.

Für die zweite Hälfte hatten wir uns vorgenommen schnellstens den Sack endgültig zu zumachen. Es dauerte ca. 10 Minuten bis ein schöner Doppelpass von Pschorn und Wegert zum 5:0, durch einen wunderschönen Hammer von Pschorn in den Knick führte. Der Schiedsrichter hatte aber Mitleid mit Graupa und Pfiff Abseits. Schade. Die Bude hätte in der Sportschau locker den Preis „Tor des Monats“ gewonnen. Nun denn ging es munter weiter. Beste Kopfballchancen blieben durch Buutz und Herlt ungenutzt – Normalerweise hätte es nach 65 Minuten schon 8:0 stehen müssen. Dies verhinderte nicht zu Letzt der gute Torhüter der Gäste welcher sich anscheinend etwas beruhigt hatte.
20 Minuten standen noch auf der Uhr als Löbbert den Gegnern Knoten in die Beine spielte und nur noch mittels Foulspiel zu stoppen war.
Es gab Strafstoß den Richter leider vergab – Für das Torverhältnis eher schlecht, aber für die erste Runde der Weihnachtsfeier ist gesorgt, da kann man dies auch mal verzeihen…
Zwei Minuten später klingelte das Telefon des Gästekeepers – anscheinend lockte der Kaffeetisch zu Hause – Also gab es nun noch ein paar unfreundliche Worte zum Schiedsrichter der Ihm dann den Wunsch erfüllte und Ihn mit gelb-rot vom Platz stellte.
Ergebnis der ganzen Aufregung war dann ein indirekter Freistoß 5 Meter vorm Graupaer Kasten. Richter machte seinen missglückten Strafstoß wieder weg und traf zu 4:0. Mist, doch nur Radler zur Weihnachtsfeier.
Wir alle kennen diese Videos bei „Kreisligafußball – Das Bier gewinnt“ wo der Angreifer vom doppelt so schweren Verteidiger ordentlich umgeräumt wird und weit und breit kein Ball zu sehen ist.
So geschah dies mit Liebl in der 80. Minute. Durch einen schönen Pass wurde Liebl halblinks in Richtung Gegnertor geschickt. Von der Seite kam der letzte übrige Verteidiger der Gäste angesaust – wahrscheinlich ein absoluter Physikfan – Jedenfalls überprüfte er Newton´s These von Kraft=Masse*Beschleunigung äußerst Praxisnah – Wie Liebl ihm bestätigen kann, sie stimmt wohl! Peters blieb nix anderes übrig als seinen Schiedsrichterkollegen Hentschel mit seiner zweiten gelben Karte im Spiel für seine Glanztat auszuzeichnen. Beim Stande von 4:0 in der 80. Minute seinen Gegner so umzumähen ist na sagen wir mal „eher unglücklich“. Glücklicherweise für die Betreiber der örtlichen Discotheken und Trainer Herrmann blieb Liebl unverletzt.
In den letzten zehn Minuten plätscherte das Spiel nur so dahin und alle wollten noch ein Tor machen. Buutz stand zweimal völlig blank vorm Gehäuse der Graupaer und versagte kläglich. So kam es wie es kommen musste und wir fingen uns noch einen Konter der Gäste ein. Ein Ehrentor sei Ihnen für den sehr Unterhaltsamen Nachmittag durchaus gegönnt.

 

Es spielten: Muschter – Hertl (56. Hofmann), Deutsch, Buutz (70. Glöß), Schneider – Richter (C), Liebl (46. Pschorn), Löbbert, Alex, Herlt, Wegert

 


8. Spieltag: SpG Braunsdorf 2./Mohorn 2. - TSV Seifersdorf 0:4 (0:3)

Braunsdorfer Regenwetter konnte die Spielfreude unserer Jungs nicht trüben!

Es ist schon fast Tradition… Wenn Seifersdorf in Braunsdorf zu Gast ist sagt der Wetterfrosch Regen und Kälte voraus. Wenigstens hatte der Regengott noch bis zur Halbzeit erbarmen.
Nach dem Spiel gegen Graupa 2 konnte Coach Herrmann bis auf 2 Spieler auf die erfolgreiche Anfangsformation der Vorwoche zurückgreifen. Unterstützt durch die Seife-Veteranen Strzebin und Grahn ging es zur ungewohnten Mittagszeit nach Braunsvillage.
Schiedsrichter Petrig pfiff pünktlich 13 Uhr an und wir begannen wie die Feuerwehr – durstig (nach Erfolg) und mit hohem Tempo liefen wir Sturm auf Braunsdorfs Abwehr. Man merkte den Hausherren an das ein solches Tempo in der Kreisklasse nur selten vorkommt. Bereits nach 5 Minuten hatten wir zwei gute Möglichkeiten.
Wenn wir es aus dem Spiel heraus nicht schaffen den Bock umzustoßen haben wir ja noch Freistoßspezi Löbbert der schon den ein oder anderen versenkt hat (Freistoß natürlich). In der 6. Minute war es der eben genannte Löbbert der aus 20 Metern und halbrechter Position den fälligen Freistoß unhaltbar in den Winkel zirkelte. Traumtor!
Aber wir wollten mehr, schließlich war für 14 Uhr Sturm und Regen angesagt. Immer wieder konnte sich unsere Offensivreihe gut durch die großen Lücken der Hintermannschaft spielen und kam zu guten Gelegenheiten den Spielstand höher zu schrauben. Sinnbildlich dafür war die vergebene Großchance von Wegert der nach einer schönen Flanke von rechts blank am 5er der Braunsdorfer den Ball weit am Tor vorbeisemmelte – wahrscheinlich gab es gestern auf Arbeit den ein oder anderen spöttigen Kommentar vom Arbeitskollegen Zimmermann aus dem Gegnerteam zu hören.
Es waren gut 20 Minuten gespielt als Liebl eine Flanke von rechts diagonal in die Box zu Wegert schlug, dieser irritierte seinen Gegenspieler wohl sosehr das er statt den Ball raus zu köpfen quer auf Herlt köpfte der mit einer schönen Akrobatikeinlage das 2:0 markierte und Danke sagte.
Das Spiel plätscherte so dahin und wir nahmen etwas das Tempo raus. Gefühlte 90% Ballbesitz führten dazu das Braunsdorfs Zweete bis zur 35. Minute nicht einmal gefährlich vor unserem Kasten aufkreuzte.
Quasi mit dem Pausenpfiff spielten sich Liebl und Alex mit 2-3 schnellen Doppelpässen in den 16er der Gastgeber. Alex stand allein vorm Keeper der Gegner und legte nochmal uneigennützig auf Herlt quer der mit seinem zweiten Treffer zum 3:0 Pausenstand einschob.
Zu Beginn der zweiten Hälfte behielt der Wetterfrosch recht und es begann regelrecht zu schütten. Die Braunsdorfer kamen deutllich motivierter aus der Kabine und rissen gleich mal das Heft an sich und begannen Druck zu machen. Nach ca. 15 Minuten kamen wir wieder besser in die Zweikämpfe und erkämpften uns die Oberhand zurück. Der Ball lief wieder besser und die Hausherren wurden langsam müde. Der Rasen wurde durch das Wetter immer glitschiger und schwerer zu bespielen. So wandelte sich das Spiel auch etwas und es lief viel über Kampf und Standartsituationen statt über spielerische Klasse und schnelle Kombinationen. In der 73. Minute konnte Edeljoker Grahn mit seinem 4. Tor in zwei Einsätzen (ca. 50 Minuten Nettospielzeit) zum 4:0 erhöhen. In den letzten 20 Minuten kamen wir noch 2-3-mal gefährlich vors Tor der Gastgeber konnten aber nichts zählbares mehr herausholen. Einzig Strzebin sorgte nochmal für einen kurzen Herzstillstand bei den Seifersdorfer Anhängern als er eine Flanke Mustergültig per Volleyschuss ans Lattenkreuz hämmerte – leider das eigene… Aber dieser kleine Lapsus hatte keine weiteren negativen Auswirkungen mehr und so blieb es beim hoch verdienten 4:0 Auswärtserfolg!

 

Es spielten: Muschter – Hofmann, Strzebin, Buutz, Schneider – Richter (C), Liebl (60. Grahn), Löbbert, Alex, Herlt (79. Pschorn), Wegert (70. Löbe)

 


9. Spieltag: TSV Seifersdorf - SpG Reinhardtsdorf2/Schandau2 3:1 (2:0)

9 Punkte aus den letzten 3 Spielen der Hinrunde. Pflichtaufgabe erledigt!

„Marco Reus, einer von uns… Trifft das leere Tor aus 3 Metern nicht aber knallt die Pille aus 16 Metern Volley rein“. So titelten sämtliche soziale Medien die sich mit dem Phänomen Kreisligafußball befassen am Samstagabend nach dem Kracherspiel Dortmund gegen Bayern. Dies Aussage nahmen wir uns zu Herzen und taten oft zumindest das erstere.

Bei angenehmen Temperaturen aber schwer bespielbarem und tiefem Platz ging es pünktlich 14 Uhr auf dem Waldsportplatz los. Kapitän Richter gab vor aus den letzten drei Spielen der Hinrunde 9 Punkte zu holen. Sechs waren schon im Gepäck. Dementsprechend motiviert gingen wir in die Partie.
Wir kamen etwas schwieriger als gewohnt ins Spiel. Der Ball lief nicht allzu gut und beide Teams waren erstmal darauf bedacht auf dem Untergrund klar zu kommen und keine Fehler zu machen.
Nach 15 Minuten begann dann langsam etwas, was man mit einem Fußballspiel vergleichen konnte. Wir versuchten uns immer wieder schnell über die Flügel durch zu spielen und kamen mit guten Kombinationen in die Nähe des gegnerischen Gehäuses konnten aber noch nichts Zählbares erreichen. Immer wieder liefen wir an, entschieden viele wichtige Zweikämpfe im Zentrum für uns und verteilten die Bälle gut auf die Flügel. Löbbert und Liebl hatten hier viel Laufarbeit zu leisten.
In der 25. Minute gerieten wir etwas unter Druck und Hertl konnte mit einem schönen langen Ball Liebl über rechts auf die Reise schicken. Dieser tankte sich zur Grundlinie durch und spielte Lehrbuchmäßig in den Rücken der Abwehr. Am Elfer stand Herlt, der auf Wegert quer legte. Wegert wurde die Schussbahn zugestellt und er spielte zurück an den 16er wo Löbbert noch einen Gegner aussteigen ließ und wunderschön ins lange Eck einschob.
Nach der Führung platzte etwas der Knoten und wir gaben mehr Gas. Herlt und Alex kamen zu zwei guten Gelegenheiten um den Spielstand zu erhöhen - leider erfolglos.
In der 30. Minute trat Richter eine Ecke mustergültig auf die Stirn von Buutz, der am 5er völlig alleingelassen wurde und sich nicht zweimal bitten ließ dieses Geschenk anzunehmen. 2:0!
Mit der Führung im Rücken bekamen wir auch mehr Sicherheit ins Spiel. Richter und Alex ackerten im Zentrum unermüdlich um unsere Angreifer in Szene zu setzen. Hier fehlte uns aber die Genauigkeit und Coolness um vorm Halbzeitpfiff die Weichen frühzeitig zu stellen.
Für den zweiten Durchgang hatten wir uns vorgenommen noch energischer auf das 3:0 zu spielen. Wir begannen Druckvoll und setzten die Gäste immer wieder in deren Abwehrdrittel unter Druck. So erkämpften wir schon frühzeitig den Ball und kamen über Herlt und Wegert zu zahlreichen Gelegenheiten. Leider ist unser Dauerleiden „Chancenverwertung“ auch heute wieder aktiv gewesen. Chance um Chance wurde kläglichst vergeben und wir machten das Spiel spannender als nötig. In der 61. Minute dann die Erlösung. Nach etwas unkoordiniertem Treiben im 16er der Gäste schaltete Schneider am schnellsten, schnappte sich den Ball und schob zum 3:0 ein.
Leider ließen wir dann wieder etwas lockerer und spielten ungenauer. Prompt kam es durch Oppitz in der 63. Minute zum Anschlusstreffer der Reinhardtsdorfer.
10 Minuten vor Spielende hatte Löbe noch die große Chance um das 4:1 zu markieren. Ein vom Tor zurückspringender Ball wurde voller Vorfreude auf den Torjubel aus gigantischen 6 Metern leider zur Gefahr für die einheimischen Pilzsucher.
9 Meter Ballfangzaunhöhe machten dem Geschoss nichts aus und es schlug hinten am Schießplatz Richtung Höckendorf ein. Löbe verschwand im Erdboden und wurde seither nichtmehr gesehen. – Steff, wenn du das liest, richte deinem Gatten bitte aus um die Runde Gerstensaft kommt er auch mit Krankenschein nicht herum!